Montag, 30. März 2009

"Die Bahn kommt" - Mehdorn geht


Nach den unsäglichen Querelen die die Datenaffäre bei der Deutschen Bahn in den letzen 2 Monaten mit sich gebracht hat wurde endlich ein Schlussstrich gezogen. Es steht fest: Hartmut Mehdorn wird gehen - und mit ihm wohl auch die gesamte bisherige Führungsetage der Bahn. Nun sucht man in Berlin verzweifelt nach einem Nachfolger für den staatseigenen Konzern. Ein Treffen der zuständigen Minister ist für den Anfang nächster Woche anberaumt.

Mehdorn zeigt derweilen aber keine Reue und kein Unrechtsbewusstsein. Während des gesamten Skandals riss er das was er in den letzen Jahren bei der Deutschen Bahn aufgebaut hat auch wieder mit seiner ruppigen Art ein. Ein kommunikatives Glanzstück war sein Verhalten nun wirklich nicht. Und so wurde der Bahn-Chef letztlich auch zu einer Gefahr für die Politik - die sich nun von ihm abgewandt hat.

Es bleibt nun abzuwarten wie die Aufarbeitung des Datenskandals nach der Ära Mehdorn voranschreiten wird und ob es der Bahn gelingt wieder relativ schnell aus den negativen Schlagzeilen herauszukommen. Eine erste positive Meldung aus dem Kerngeschäft gab es schon. Die Bahn schreibt schwarze Zahlen trotz Wirtschaftskrise - soviel zu den zwei Gesichtern der Hartmut Mehrdorn.

Mittwoch, 25. März 2009

Umweltprämie 1.1 - Eineinhalb Milliarden Euro + ???


Die "Abwrackprämie" wird verlängert. Darauf haben sich heute Bundeskanzlerin Merkel und ihr Vize Frank-Walter Steinmeier geeininigt. Über die Höhe der Verlängerung wird erst noch in der Großen Koalition dikustiert - was fest steht ist jedoch das die Prämie wohl nicht über 2009 hinaus gehen wird.

Altwagenbesitzer und Autobauer jubeln weitestgehend. Doch gibt es auch kritische Stimmen zur Abwrackprämie.So sagte beispielsweise der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Dr. Michael Fuchs, dass er die Maßnehme "nicht für zielführend" hielt. Die Autoindustrie sei bereits in den beiden Konjunkturpaketen mit insgesamt rund zwei Milliarden Euro gefördert worden. "Das muss reichen", so Fuchs.

Auch der DIHK und der Einzelhandel lehnen eine Verlängerung der Prämie grundsätzlich ab. Der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, Hubertus Pellengahr sagte: "Die Autobranche wird mit Milliardenbeträgen subventioniert - zulasten des Einzelhandels. Besser wäre es, die Steuern kräftig zu senken, um den Konsum anzukurbeln." Den deutschen Autobauern teurerer Marken wie Daimler, BMW und Porsche würde nach Einschätzung des DIHK die Prämie ohnehin nicht viel nützen - das Geld würde vielmehr ausländischen Kleinwagen-Herstellern zugutekommen.

So bleibt der Eindruck, dass Kanzlerin es sich nicht wirklich traut, die erfolgreichste Fördermaßnahme ihrer Amtszeit einzustampfen - aus Angst, die Wähler könnten ihr das im September übel nehmen.

Freitag, 6. März 2009

CeBit: Gewinner des Innovators Pitch 2009

Der Berliner Internet Start-Up "Beko Käuferportal GmbH" ist Gewinner des Innovators Pitch auf der CeBit 2009.

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Die Berliner Firma hat heute den Innovators Pitch 2009 gewonnen, in der Jury: Brains to Venture.
Der große Erfolg des Berliner Unternehmens hat sich schnell herumgesprochen, wo doch die Siegerehrung erst vor einer Stunde war. Ein Freund teilt mir per E-Mail regelmäßig die News mit, deshalb kann ich euch jetzt exklusiv den Gewinner bekanntgeben.

CeBit Homepage

Beko Käuferportal

Mittwoch, 4. März 2009

Beitrag für Seite eins!

Nun, es gibt sicherlich Leute, die auf Seite eins ihrer Zeitung wirtschaftliche News sehen wollen. allerdings gibt es Nachrichten, die meiner Meinung nach weitaus interessanter sind. Denn das Thema Wirtschaftskrise ist ausgesaugt, man zieht doch nicht einmal mehr eine erstaunte Miene, wenn vom nächsten Milliardenverlust einer Firma berichtet wird. Rast jedoch ein Mann wegen Herzstillstand in das Foyer eines Hotels, ist das wenigstens ein Grund, erstaunt auf den Bildschirm zu gucken.

Link zum Artikel auf Yahoo

Der Mann erlitt laut Yahoo im Auto einen Herzinfarkt und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Daraufhin raste dieses in das Foyer eines Hotels in Eschweiler. Zwei Gäste, die sich dort aufhielten, wurden schwer verletzt. Der Fahrer selber ist noch an der Unfallstelle gestorben.
Schockierender als 10 Milliarden Euro Verlust für Sony oder ein Einbruch der Auftragszahlen in der Maschinenbau-Industrie.

Meiner Meinung nach jedenfalls! ;)

Freitag, 27. Februar 2009

Obama – Herrscher über die Citigroup

Die weltweit größte Bank – die Citigroup – wurde von der US-Regierung zum Teil verstaatlicht.

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Am Freitag wurden die Anteile des Staates an der Citigroup auf 40% erhöht. Ohne zusätzliche Steuergelder zu verwenden, führt der Kauf zur teilverstaatlichung.
Außerdem sollen auch private Investoren zur Stärkung des Basiskapitals beitragen.

Grund für die Transaktionen sei die Schwäche des Unternehmens, die Bank ist bis jetzt mit der größte Verlierer der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. die Börsenkurse sinken unaufhörlich. Die Übernahme durch den Staat soll nun für Vertrauen sorgen, eine Pleite der Bank ist vorerst gebannt.
Mit der Übernahme wurden gleichzeitig ein Haufen Manager aus dem Direktorat entlassen, diese sollen durch Außenstehende Personen ersetzt werden. Ob diese vielleicht sogar von der Regierung gestellt werden, ist bis jetzt nicht bekannt.

Quelle: sueddeutsche.de

Donnerstag, 26. Februar 2009

Kroatien: Polizist schießt auf Autofahrer

In Kroatien hat ein wohl psychisch instabiler Polizist ohne triftigen Grund auf mehrere Autofahrer geschossen. Ein Mann wurde durch einen Kopfschuss getötet, ein weiterer verletzt.
Nachdem das Auto eines anderen Mannes getroffen wurde, wurde die Polizei alarmiert. Die Kollegen des Polizisten nahmen diesen nach einer groß angesetzten Suchaktion ohne weitere Probleme fest.
Ein Motiv konnte der 32-jährige Mann nicht nennen. Allerdings galt dieser schon seit längerem als psychisch instabil, warum er jedoch nicht schon früher untersucht wurde, kann zur Zeit nicht gesagt werden.

Quelle: spiegel.de

Mittwoch, 25. Februar 2009

Wörter Übersetzen per Handy-Foto

Sie glauben, man könnte keine anständige Übersetzung aus einem Handyfoto zaubern? Falsch gedacht, denn die Firma ABBYY führte die Software "FotoTranslate" auf dem World Mobile Congress vor.
Das Prinzip: Programm aktivieren, mit der Handykamera das Wort fotografieren und in wenigen Sekunden schlägt einem die Software die passende Übersetzung vor. Das das wirklich geht, wurde auf der Messe eindrucksvoll vorgeführt.

Die Software beherrscht neben Deutsch auch Französisch, Spanisch und Russisch und kann diese auf Englisch übersetzen. Aus dem Englischen können wiederum Spanische Vokabeln gebildet werden.
Das Handy muss Java-fähig sein und mindestens eine drei-Megapixel Kamera mit Autofokus aufweisen, eine Internetverbindung ist nicht notwendig.
Die Software wird ab Mitte 2009 für knappe 10 bis 20 Euro erhältlich sein.