Dienstag, 11. August 2009

Wir laufen der Krise entgegen

Eine grandiose Nachricht: die Verbraucherpreise sind seit mehr als 20 Jahren wieder gefallen.
Wie durch ein Wunder sind die Preise trotz der Wirtschaftskrise stark gefallen, ganz besonders betroffen seien Heizöl und Kraftstoffe. Die Verbraucherpreise sind im Vergleich zum Vormonat um ganze 0,5 Prozent gesunken, wie das statistische Bundesamt verlauten lässt. zuletzt wurde eine solche Inflationsrate zuletzt im Frühjahr 1987 berechnet. Brechen alle Wirtschaftszweige zu einem Heiligen Krieg gegen die Wirtschaftskrise auf? Neben Heizöl und Kraftstoffen sind Lebensmittel durchschnittlich um 2,4 Prozent gesunken. Überall Preisnachlässe und Rabattaktionen, die Preise fallen. Ebenfalls kann man die Nachricht von letzter Woche mit in diesen Bericht einbeziehen. Dort hieß es nämlich noch, das der Export Deutschlands wieder steigt, deutsche Firmen expandieren wieder stärker ins Ausland. Sogar die Industrieaufträge nehmen angeblich langsam wieder zu. Erholt sich die deutsche Wirtschaft von der Krise oder ist das nur ein kleines Luft holen des Krisenwindes, der demnächst noch stärker die wirtschaftliche Landschafts Deutschlands verwüsten wird? Bleibt abzuwarten, was als nächstes auf uns zukommt.

Quelle: Spiegel Online

Donnerstag, 23. Juli 2009

Gegen Sexualstraftäter und unsere Politik

Eine Nachricht aus dem oberbayrischem Tögingen lässt die Debatte um Sexualstraftäter wieder aufleben.
Dort hatte ein 40-jähriger Sexualstraftäter versucht, ein Mädchen zu vergewaltigen und anschließend zu töten. Die 16-jährige war gerade auf dem Weg vom Reiterhof nach Hause, als der mehrfach vorbestrafte sie mit vorgehaltenem Messer zwang, ihm in das Maisfeld zu folgen. Dort wollte er das Mädchen vergewaltigen, stach aber dann auf sie ein und übergoss sie mit Benzin. Daraufhin ließ er von ihr ab, der Täter wurde am selben Abend festgenommen und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Er selber äußerte sich bis jetzt noch nicht zu der Tat, das Mädchen selbst ist außer Lebensgefahr.
Nun wird die Nation erneut wachgerüttelt durch die inakzeptable Vorgehensweise der Justiz mit solchen Straftätern. Anstatt diese für immer wegzusperren werden sie wieder auf freien Fuß gesetzt, um erneut solche widerwärtigen Vergehen zu begehen. Und anstatt zu versuchen, die Gesetze zu ändern und damit eine Inhaftierung möglich zu machen, wird so lange diskutiert, bis das Thema ausgekaut ist und sich niemand mehr dafür interessiert.
Vielleicht sollte einmal die Tochter eines höheren Politikers vergewaltigt werden, um deutlich zu machen, was genau noch hinter einer solchen Tat steckt.

Freitag, 17. Juli 2009

Die Petition

Und wir berichten weiter über die Petition gegen das Verbot von Action-Computerspielen.

Der neue Stand: 61.256 Mitzeichner am 17.07.09 um 10:24 Uhr

Innerhalb von 2 Tagen haben sagenhafte 5.000 Menschen unterzeichnet. Ein großer Erfolg und es geht natürlich weiter!
Da ich schon im Forum der Petition unterwegs war möchte ich hier den Link zu einem Thema dort posten, dass die Reaktion der Presse wiedergibt:
Link

Mittwoch, 15. Juli 2009

Und weiter steigt die Zahl

Die Mitzeichner-Zahl für die Online Petition steigen weiter rapide an.

Stand der Petition am 15.007.2009 um 10:21 - 56.595 Mitzeichner

Stand der Petition am 15.007.2009 um 10:45 - 56.711 Mitzeichner

Mit mehr als 200 Mitzeichnern pro halbe Stunde ist dies wohl eine der erfolgreichsten Petitionen der letzten Jahre.

Rechnen wir doch mal weiter:
Die Petition läuft noch bis zum 19.08.2009. Das sind noch insgesamt noch einen Monat und 6 Tage. Also 34 Tage. Wenn pro Stunde ca. 300-400 Stimmen dazukommen wären das pro Tag (wir nehmen nur 12 Stunden da Nachts niemand unterzeichnet) 3600 - 4800 Stimmen.

Sprich innerhalb der Zeit bis zum Ende der Unterzeichnung könnten noch 122.400 - 163.200 Stimmen zusammenkommen.

Äußerst unwahrscheinlich, da die Zahl mit der Zeit immer weiter abnimmt, jedoch ist eine Zunahme auf insgesammt 100.000 Stimmen durchaus zu verwirklichen.


Hiermit gleich der Aufruf für euch und eure Freunde:
Unterzeichnet die Petition!

Nur unwichtiges Zeug - ohne Jugendfreigabe!?

Wie so oft gibt es nichts nennenswertes zu berichten. Überall nur Politik, Politik, Wirtschaft hier, Wirtschaft da.
Aber als es doch wieder in die Wissen / Technik Sektion der Google News geht, findet sich ein doch recht interessantes Thema:
"Petition gegen "Killerspiel"-Verbot findet mehr als 50.000 Unterstützer"
Was von vielen als Unfug abgetan und mit Kommentaren wie "bringt doch eh nix" abgestempelt wurde, zeigt doch ihre ersten Wirkungen. Nicht nur die Medien befassen sich mit dem Thema, das erst vor kurzem unter den Teppich gekehrt wurde, nun muss sich der Petitionsausschuss mit dem Thema intensiv befassen.
Grundlegend sieht die Petition vor, sich gegen das Verbot von "Killerspielen" zu entscheiden, da dieses eindeutig gegen Artikel 5 des Grundgesetzes verstößt.
135104-135110-1-usk-jugendfreigabe
Dieses besagt, dass keine Zensur der Presse, den Medien usw. stattfindet. Doch ein "ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Killerspielen werde genau das machen: der Hauptgruppe - den Erwachsenen - den Zugang zu Medieninhalten verbieten. Nicht umsonst gebe es eine Altersprüfung, die USK. Diese bestimmt schon seit Jahren, wer ein Computerspiel spielen oder einen bestimmten Film gucken darf. Minderjährige können zum Beispiel kein "Killerspiel" kaufen, dass "keine Jugendfreigabe" erhalten hat.
Auch ich habe die Petition unterzeichnet, da ich dieses Verbot für ein Verbrechen gegen die normalen Menschen wäre, gegen die Gamer. Denn wenn man die Diskussion genau betrachtet, sucht die Politik nur nach einem Sündenbock, um dort die Schuld abladen zu können. Der Amok in Winnenden - nur wegen Killerspielen ist es so gekommen! So zumindest die Meinung der Politiker. Was jedoch der wahre Grund ist: Mobbing und Demütigung des Amokläufers von Seiten der Lehrer und der Schüler. Vielleicht sollte die Politik erst einmal in den Schulen anfangen und dort aufräumen. Killerspiele verursachen laut Studien nur bei knapp 10% der Spieler starke Aggressionen, ein kleiner Prozentsatz bleibt emotionslos während der Großteil durch diese Killerspiele Aggressionen abbaut. Es ist nicht bewiesen, dass Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten zu Amokläufen führen.

Außerdem: jeder normal denkende Mensch kann nachvollziehen, dass zwischen einer richtigen Waffe und der Maus vom PC ein gewaltiger Unterschied besteht!

Stand der Petition am 15.007.2009 um 10:21 - 56.595 Mitzeichner
Link zur Petition

Dienstag, 14. Juli 2009

Warum Hunde dumm und Katzen klug sind

Der Grundlegende Unterschied zwischen Katze und Hund ist auf jeden Fall, dass die Katzen von Natur aus besonders eigensinnig und äußerst intelligent sind. Hund hingegen folgen dem ursprünglichen Instinkt-und-Lern-Verhalten, sie "denken" nicht wirklich selber nach sondern setzen nur das um, was sie von ihrem Herrchen gelernt haben. Aus diesem Grund können Hunde beim Zoll Drogen finden oder Menschen als Blindenhund dienen - weil sie es beigebracht bekommen haben. Wer jedoch schon einmal versucht hat, seiner Katze etwas beizubringen, der weiß das es nahezu unmöglich ist. Katzen lassen sich nichts sagen und denken nur all zu oft, dass sie die Bestimmer sind.
Eine US-Forscherin von der University of Sussex hat erst letztens einen interessanten Artikel über das morgendliche Verhalten von Katzen herausgebracht. Die kleinen Fellknäule setzen nämlich weitaus intelligentere Techniken ein, um das Herrchen um den Finger zu wickeln, als wir denken. Will die Katze früh Morgens Essen haben kommt sie oft zum Besitzer und schnurrt wie verrückt. Der Trick, wie wir durch das Schnurren fast dazu gezwungen werden, der Katze Essen zu geben, ist ganz einfach: Katzen senden einen extrem hoch frequentierten Schrei zusammen mit dem Schnurren aus. Dieser Schrei wurde auch bei Babys festgestellt und aktiviert innerlich den "Pflegemodus" eines Menschen. Ergebnis: die Katze bekommt was sie will, ohne lautes Schreien.

Katze hin oder Herr, ich bleibe abgeneigt gegen die Tretminenscheißenden Köter. Denn wer Hunde für das Beste hält hat noch nie eine Katze gehabt. Und um ganz ehrlich zu sein: ich habe lieber ein intelligentes Tier anstatt eines, wegen dem ich jeden morgen um fünf Uhr früh aufstehen und "kurz eine runde um den Block" gehen muss. Das nennt man doch Evolution, Menschen haben auch (ganz ganz) früher einfach neben einen Baum gekackt, heute sind sie intelligent und haben in ihrer Wohnung eine Toilette. Na, merkt ihr was?

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Montag, 13. Juli 2009

Nuken bis zum Krebs

Wer mit gefährlichen Sachen spielt, der solle sich nicht wundern, wenn er dafür eins auf den Deckel bekommt.

Pünktlich zum Streit der UN mit Nordkorea bzw Staatschef Kim Jong Il ist dieser an Krebs erkrankt.
Auf der Trauerfeier zum 15. Todestag seines Vaters sah der Diktator abgemagert und elendig aus. Den Grund hat der Nachrichtensender YTN unter Berufung auf die Geheimdienste Südkoreas verlauten lassen. Inwiefern das stimmt sind noch Spekulationen offen, allerdings wäre dies eine plausible Erklärung. Um genau zu sein, ist Kim an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt, knappe fünf Jahre sollen ihm noch bleiben. Der streitlustige kleine Nordkoreaner habe auch einen Schlaganfall erlitten, aufgrund der Untersuchungen wurde dann der Tumor festgestellt.
Als möglicher Nachfolger komme seiner Ansicht nur sein Sohn in Frage, der sich selber schon vorbereiten solle. Kim habe alle nötigen Institutionen informieren lassen, dass sein Sohn Jong Un sein rechtmäßiger Nachfolger werden solle und niemand anderes.
Nun, sollte der Giftzwerg - man erinnere sich an die Nukleartests, die die UN in helle Aufruhr versetzt hatte - doch noch die fünf Jahre durchhalten, könnte er doch noch den 20. Todestag seines Vaters miterleben und dann abtreten.

Artikel auf stern.de