Freitag, 10. Juli 2009

Panne für Tempelhof

Das Pyromusikale – das "weltgrößte Festival der Musik-Feuerwerke" - hat gleich zum Start eine heftige Panne erlebt.

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Eigentlich sollte das mit Spannung erwartete Feuerwerk schon 21 Uhr starten. Problem: 21 Uhr war es noch viel zu hell für ein spektakuläres Feuerwerk.
22:30 Uhr ging es dann los - genau so, wie der Veranstalter es umgeplant hatte. Zehntausende verfolgten da Schauspiel direkt auf dem Flughafen und näheren Umgebung. Wie viel Zuschauer es wirklich gab, ließ sich wahrhaftig nur erahnen. Wahrscheinlich sah auch der Rest Berlins der zehnminütigen Show zu.

Bis Samstag geht es weiter, jeden Abend ein Feuerwerk. Samstag gibt es ein riesiges Feuerwerk zum krönenden Abschluss. Auch ich werde mir das Feuerwerk angucken. Vom nahgelegenen Berlin Mariendorf, auf dem Dach eines Hochhauses, 8. Stock.

Es wird sicher phänomenal!

Dienstag, 7. Juli 2009

Dem Himmel ganz nah

Mit Sky wird Fernsehen zum Genuss - allerdings nicht für T-Home Entertainment Kunden. Diese können das neue HD-Fernsehen noch nicht buchen.
Premiere, dass nun ausschließlich unter dem Namen "Sky" läuft, soll nun wieder einen Aufschwung erleben. Denn normales bezahltes Fernsehen hat nicht mehr den Erfolg wie früher, die Bundesliga kann auch von Streams im Internet mitverfolgt werden, neuste Filme landen schon wenig später auch im normalen Fernsehen. Nur absolute Junkies können nicht verzichten.

Was sich aber ändern soll? Sky ist besser. Sky ist HD². Sky ist DAS neue Pay-TV.
Mit fortschrittlichem High-Definition Fernsehen soll der Fußballfan oder Filmfan mit hohen Qualitätsansprüchen wieder vor den Fernseher geholt werden. Was hierzulande noch anläuft ist in Italien fast Standard. Sky läuft in jedem vierten Haushalt. Freundlicher, unkomplizierter und kompetenter Kundendienst ist der Schlüssel zum Erfolg. Während das alte Premiere eher schlecht als Recht war, ist Sky mehr als nur eine Neuerung. Sky ist eien neue Generation. Version 2.0 mit etlichen neuen Features. Auch wenn die Preise teils gestiegen sind.
Neuer Chef von Premiere und Initiator von Sky ist Mark Williams. Wenn er seine Arbeit richtig macht, könnte Deutschland endlich wieder von qualitativ hochwertigem Pay-TV profitieren.

Montag, 6. Juli 2009

Tot und Gewalt!

Nein, kein Aufruf zum frühlichen Schlachten, sondern ein genervter Mensch. Ich!
Denn wer die Nachrichten verfolgt (RTL? N24? Fernsehnachrichten? Blogger kennen sowas nicht...) wird wenig überrascht feststellen, dass es keinerlei erfreuliche Nachrichten gibt. Mord hier, Totschlag da, Prügelei in Kummersbach, blutig endender Nachbarschaftsstreit in Schweinfurt, Messerattacke in Aschaffenburg.. überall Gewalt!
Auch so gibt es keinerlei schöne Nachrichten, selbst in der Entertainment und Unterhaltungs-Kategorie findet man nichts, was einen schmunzeln lässt. Jacko - 6 Feet under without Brain, Harry Potter - Die Schweinegrippe für Ron oder auch Terenzi-Gina-Lisa - Gruseliges Horror-Pärchen...
Selbst die Technik-Rubrik hält nichts von Sunny-News: Nachdem die Nachricht mit der Überschrift "Left 4 Dead 2" doch ein leichtes Schmunzeln hervorgebracht hat, sinkt die Stimmung in den Bereich der tödlichen Kälte. "LAN-Party wegen Killerspielen abgesagt" - Winnenden in Baden Wüttemberg heult rum wegen Amoklauf. Wieder geht die Diskussion um die berüchtigten Killerspiele in Fahrt. Anstatt sich der Realität entgegenzustellen und die psychologischen Aspekte sowie das aktuelle Waffenrecht als Gründe für den Amok in Betracht zu ziehen.. nein, lieber die Gamer-Gemeinde mit Hassparolen und Ideen für neue Beschränkungen für Games zumüllen.

Gut, genug rumgemault... wieder ab an die Arbeit und weiter innerlich über all die unfähigen Leute aufregen.

Freitag, 3. Juli 2009

Klima vs. Schottenschafe

Eine wirklich erstaunliche Meldung:
Laut britischer Forscher werden Schottlands Soay-Schafe seit 25 jahren immer kleiner.. wegen dem Klimawandel!
Das Forscherteam hat die seit 4000 Jahren existierenden wildlebenden Schafe und deren Schrumpfen seit einiger Zeit enthüllt. Die Schafe selber leben eigentlich im Schottischen Norden, wo die Sommer mild und die Winter äußerst streng und kalt sind. Durch die globale Erwärmung herrrschen dort nun aber wesentlich wärmere Temperatur- und Wetterverhältnisse, weshalb die Schafe in den vergangenen 25 Jahren um knapp 5 % eingegangen sind. Eigentlich klar, denn wäscht man Wollpullover bei 60° C anstatt von 30° C gehen diese auch ein. Einleuchtende Schlussfolgerung.
Die forscher sind außerdem der Meinung, dass die Schafe einer Artenveränderung unterliegen, die zusammen mit dem Klimawandel zur Verkleinerung führt.

Quelle: Speigel Online

Donnerstag, 2. Juli 2009

Arnie ohne Money

Californien - Finanznotstand. Das sind die Schlagzeilen der Stunde...
LA bankrott, San Fransisco verschuldet und ein dickes Loch in der Staatskasse des Governators. Die Schulden Californiens bezifferte Schwarzenegger mit knappen 26,3 Milliarden Dollar (rund 16,5 Milliarden EUR).
Sofortige Maßnahme: alle Beamten bekommen drei Tage im Monat unbezahlten Zwangsurlaub. Außerdem sollen ab sofort die Milliarden in der Bildung, dem Gesundheitswesen und sonstigen sozialen Stützen eingespart werden. Was das genau heißt ist noch nicht klar, jedoch lehne Arnie Steuererhöhungen u.ä. generell ab. Zudem sollen staatliche Gebäude zur Entlastung verkauft werden, Gefängnisse sollen privatisiert werden.
Die Republikaner hatten schon Anfang Juni vor dem Kollaps gewarnt, jetzt ist es Zeit zu sparen. Und zwar im großen Stil. Zuletzt 1992 drückte ein so großer Schuldenberg auf die Westküste, durch die Wirtschaftskrise, hohe Arbeitslosigkeit und sinkenden Steuereinnahmen verschlechter sich die Situation jedoch drastisch.

Quelle: FAZ.net

Sonntag, 7. Juni 2009

E-Mail, Tweet und SMS - Was bleibt noch für die Post?

Besonders in den letzten fünf Jahren dürfte sich die Arbeit für das wichtigste Unternehmen für die Beförderung von Briefen und Paketen verringert haben. Die verschiedensten Online Dienste verwandeln den klassischen Brief in eine Ausnahmeerscheinung. Dabei handelt es sich nicht nur um die klassische E-Mail, das Papier überflüssig erscheinen lässt: Verschiedene neue Social Network Plattformen wie Twitter, Myspace und Facebook sorgen für Kommunikation auf Knopfdruck und die Verbannung der guten alten Postkarte.

Was bleibt noch übrig vom einst vollen Briefkasten? Dieser füllt sich nun nur noch in Form eines Posteingang Ordners. Und eine der größten deutschen Aktiengesellschaften guckt sprichwörtlich in die Röhre.

Eine Ansichtskarte von der Städtereise der Freundin? Eine Ausnahmeerscheinung. Diese hat nämlich längst die Urlaubsfotos per Mail im Freundeskreis herumgeschickt: Das ist günstiger und vor allem schneller. Warum dann noch auf Altbewährtes zurück greifen?

Einzig Rechnungen, Mahnungen und Verträge wurden in jüngster Vergangenheit mit den kleinen 55 Cent Marken versehen. Doch auch hier hat es sich vielleicht für immer ausgestempelt: Nach Beschluss des Bundeskabinetts vom Februar soll bis Jahresmitte 2010 ein Online Dienst zum Versenden von vertraulichen Nachrichten etabliert werden. Mit dem Namen DE-Mail versehen, soll der Dienst den Bürgern vor allem helfen, mit staatlichen Behörden zu kommunizieren. Geplant sei allerdings auch eine Erweiterung des Systems zum Versenden von Unterlagen an Banken und Versicherungen.
Als verzweifelten Rettungsversuch plant die Deutsche Post DHL AG nun eine Art Kontraprodukt. Eine ähnliche Plattform soll den Markt nicht revolutionieren, ihn aber zumindest bereichern. Es gilt also nicht den Kopf in den Sand zu stecken bei der deutschen Post. Anstatt dessen wird aus der Abkehr vom Schriftverkehr versucht Profit zu schlagen.

Nach Informationen der Wirtschaftswoche entwickelt das Unternehmen eine Art Portal auf dem die gesamte rechtsverbindliche Kommunikation sicher abgewickelt werden soll. Mit noch unbekannten Funktionen und der Möglichkeit des Archivierens wichtiger Dokumente sollen im Idealfall keine Briefe mehr nötig sein.
Leid tragende der neuen Entwicklung werden weniger die Konzernbosse denn die regionalen Zusteller aus den eigenen Reihen sein. Zu einem möglichen Stellenabbau äußerte sich bei der Post bisher niemand.
Bleibt zu hoffen dass uns trotz aller Entwicklungen die Grüße unserer Freunde auch unverpixelt erhalten bleiben.

Montag, 25. Mai 2009

Nordkorea und die Atombombe - eine unendliche Geschichte?

"Diese unverantwortlichen Handlungen rechtfertigen eine harte Antwort der internationalen Gemeinschaft", heißt es in einer Erklärung des EU-Außenbeauftragten Javier Solana zum erneuten Atomwaffentest Nordkoreas. Doch harte Sanktionen ließen sich auch schon bei den vergangenen Konflikten zwischen Nordkorea und dem Rest der Welt nicht durchsetzen. Schließlich befinden sich mit Russland und China zwei Sympathisanten Kim Jong Il´s, dem nordkoreanischen Diktator, im Weltsicherheitsrat der UNO. Daher bleibt es abzuwarten ob die von Obama und Merkel geforderten unmissverständlichen Reaktionen und Sanktionen auch so umzusetzen sind. Eines bleibt Fakt, einigt sich der Sicherheitsrat auch diesmal nicht auf eine einheitliche Linie, gibt die westliche Welt genau das falsche Signal an die Regierung in Pjöngjang - schließlich bedroht die Atomwaffentests den Frieden und die Stabilität der gesamten Welt.